Hormone natürlich regulieren

Hormone natürlich regulieren

Essen für unsere hormonelle Balance

Wie einflussreich Hormone auf unser Befinden sind, das wissen wir Frauen ganz genau, drehen wir doch jeden Monat eine Runde auf dem Riesenrad unseres Zyklus. Leider ist das für immer mehr Frauen mit starkem Unwohlsein und ernstzunehmenden Problemen verbunden. Was in den meisten Fällen daran liegt, dass wir nicht in optimaler, Hormoneller Balance sind. Die Hormone natürlich zu regulieren, das ist ein Weg der sich mehr als lohnt, wenn wir uns wieder energiegeladener, wohler, angstloser, jünger und lustvoller fühlen wollen.

Ich selbst habe vermutlich zwanzig Jahre lang mit einer Imbalance gelebt, die mit der Zeit natürlich immer stärker wurde und auch mit dem älter werden. Was anfänglich einfach nur stärkere Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen während meiner Menstruation waren, wurde Mitte Zwanzig zu meinem ersten Myom und einer Fehlgeburt. Leider kam ich zu dieser Zeit noch nicht auf die heiße Spur, dass dies mit meinen Hormonen zusammenhängen könnte. So ging die Rutschpartie weiter bergab. Es folgten weitere Myome, Zysten bis schließlich kurz vor meinem 40. Lebensjahr die unbeschreiblichen Schmerzen der Endometriose den Höhepunkt dieser Talfahrt darstellten. Die damit verbundenen Blutungen, wurden so schlimm, dass es lebensbedrohlich wurde und ich musste mich von meiner Gebärmutter verabschieden.

Ich erzähle Dir dass, denn heute weiß ich, so muss es nicht laufen! So soll es auch nicht für uns Frauen laufen! Deshalb fokussiere ich mich so auf dieses Thema und unterstütze Frauen darin, schon vorher ihren Kurs zu wechseln und etwas zu verändern.

Und dabei spielt das, was wir Essen eine wichtige Rolle. Denn hierin liegt ganz viel Chance. Wie auch Ursache. Chance, auf natürliche Weise unsere Hormone wieder in die Balance zu bringen. Und Ursache, warum sie so aus dem Ruder laufen können und das scheinbar für immer mehr Frauen heutzutage.

Zu den Ursachen habe ich in meinem Artikel Hormone in Balance – ein keto grüner Lifestyle einiges geschrieben. Heute will ich in diesem Artikel noch mehr über die Chancen schreiben und Tipps geben, worauf Frau achten kann um die Ernährung als Chance zu nutzen, um wieder zu mehr Wohlgefühl und Gesundheit zu finden. Um die Hormone natürlich zu regulieren.

So wirkungsvoll die Rolle auch ist, die unser Essen spielt ist es wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass dies ein stetiger Prozess ist.  Der Zeit braucht bis Du wahrnehmbare Veränderung erleben wirst. Es funktioniert leider nicht so, dass Du kurz einmal etwas anders machst – und schon ist alles anders. Idealer Weise entwickelst Du neue Gewohnheiten die zu Deinem Alltag werden. Das klingt jetzt vielleicht etwas unbequem, aber ich verspreche Dir: Du wirst Dich schon nach ein paar Wochen viel besser fühlen und eine Verbesserungen Deiner Symptome wahrnehmen können. So wächst auch die Lust daran, weiter zu machen und es entsteht ein Momentum, ein Flow, der Dich weiter hin zu einem Lifestyle trägt, der Deine Hormone natürlich regulieren wird.

Der erste Schritt

Was ich nach jahrelangem Ausprobieren verstanden habe ist, dass wir eine Bio-Individualität besitzen. Dies zu Verstehen und anzuerkennen ist der allerwichtigste Schritt auf unser Weg hin zu unserem persönlichen, gesunden Lifestyle und der Ernährungsweise, die optimal für uns ist. Denn das heraus zu finden ist ein sehr individueller und dynamischer Prozess. Ernährungs-Tipps und empfohlene Diäten können gute Richtungsweiser Sein, aber ob sie auch für Dich „richtig und gut“ sind, das kannst nur Du heraus finden. Wie? Indem Du ausprobierst, Dich und Deinen Körper dabei beobachtest, wie es Dir dabei geht und so immer sensibler für Dich selbst wirst. Denn das Gute ist: wir haben eigentlich einen tollen, inneren Kompass, nur haben wir verlernt ihn richtig zu lesen. Dich wieder „einzuordnen“ um Dich erfolgreich auf deiner Entdeckungsreise manövrieren zu können, das ist der aller wichtigste Schritt auf Deinem Weg.

Der zweite Schritt

Wenn wir uns „gesünder Ernähren“ wollen, dann fangen wir meist damit an, die Dinge zu streichen, von denen wir wissen, dass sie uns eigentlich nicht gut tun. Ich weiß ja nicht, wie es Dir damit geht, aber ich kann von mir sagen: ich bin eine Rebellin. Und was ich nicht darf oder nicht soll – nun das tue ich. Zumindest über kurz oder lang. Ein paar Tage und Wochen kann ich diese Rebellin vielleicht kontrollieren, aber wenn ich mal nicht aufpasse, dann schlägt sie zu. 😉

Vielleicht geht es Dir ja auch so? Wie übrigens den meisten Menschen: Wir mögen es einfach nicht, wenn man uns etwas weg nimmt!

Aber was wir mögen, ist wenn man uns etwas gibt, was uns schmeckt, Spaß macht, oder interessiert. Darum ist es erfolgsvorsprechend, wenn wir uns mit diesem Prinzip im Hinterkopf auf den Weg machen.
Was kannst Du Deiner Ernährung hinzu fügen, was Dir gut schmeckt, Spaß macht und eine gesunde Alternative darstellt?
In diesem Artikel findest Du Anregungen dazu: Powerfoods für Frauen

Der dritte Schritt

Jetzt geht es darum, die Qualität von dem zu erhöhen, was wir zu uns nehmen. Clean Eating ist hierbei das Schlagwort. Denn industriell verarbeitete Lebensmittel tragen ein hohes Risiko mit sich, unser fein eingespieltes und abgestimmtes hormonelles System aus dem Gleichgewicht zu bringen. Alleine schon, weil sie oft viel Zucker enthalten und somit eine übermäßige Insulinproduktion anregen. Insulin entsteht bei der Aufnahme von Zucker im Körper und ist ein „Big Player“, wenn es um die Balance unserer Sexual-Hormone geht. Weiter enthalten sie noch andere chemische Stoffe, von denen wir besser die Finger lassen.

Aber was bedeutet Clean eating eigentlich? Simpel gesagt meint das, einfach so sauber und natürlich wie möglich zu essen. Und dass das, was auf Deinem Teller liegt auch so ursprünglich wie möglich ist. Daraus ergibt sich, verarbeitete und industrielle Lebensmittel wie auch Designer Drogen – ups ich meine natürlich Designer Food (diese süßen Dinger, hinter denen eine ganze Forschung steht, damit wir auch ja süchtig danach werden) – sind leider sch***.

Wenn wir diese Schritt um Schritt reduzieren (- vielleicht mit jedem Mal, dass Du ein leckeres, neues & „gesundes“ Nahrungsmittel für Dich gefunden has?t), erleben wir recht bald diese Effekte: die Haut wird klarer, Du verlierst etwas Gewicht, Deine Energie steigt an, Nägel und Haare werden stärker und Dein Schlaf verbessert sich. Auch mental wirst Du wieder klarer werden. Klingt viel versprochen? Es ist tatsächlich so. und e ist wirklich haarsträubend, wenn man sich eingehender damit befasst, was dieses „Convenience Food“ so mit unserer Gesundheit anstellt.

Wenn Du nach dem Prinzip „clean eating“ lebst, geht es vor allem den raffinierten Kohlehydraten an den Kragen. Lebensmitteln aus weißem Zucker und Weißmehl, aber auch raffinierte Körner wie weißer Reis gehören hier mit dazu. Nudeln, Gebäck und Brot aus Weißmehl wie diese klassischen Dessert-Speisen. Vielleicht kannst Du gerade Deine Rebellin in deinem Inneren aufschreit hören? Sehr gut! Dann geh mit ihr langsam, Schritt um Schritt so dass ihr beide dabei Spaß habt!

Und wenn Ihr (Du nd Deine Rebellin) Euch jetzt fragt, was dann noch bleibt? Nun ich kann Dir versichern, eine ganze Menge toller, so genannter „Whole Foods“. Die vollgepackt mit Vitaminen, Mineralien und Sekundären Pflanzenstoffen mit jeder Mahlzeit wertvolles, kräftigendes und heilsames unserem Körper zur Verfügung stellen. Beeren jeder Art gehören dazu! Obst, Vollkörner, Gemüse aller Art und Couleur und Nüsse. Eier, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Kräuter und Gewürze. Die Liste ist lang. Und das Essen, das wir damit zubereiten können, kann unsagbar gut schmecken. Und es hilft dabei, den Cholesterin Spiegel zu regulieren, Krebs, Demenz und einer Vielzahl anderer Krankheiten vorzubeugen.

Lust diesem Schritt Dein „GO!“Zu geben? Dann denk daran: Schritt für Schritt damit es auch nachhaltig hält. Vielleicht entscheidest Du Dich für ein paar Tage pro Woche, die ganz „clean“ sind? Mit der Zeit wirst Du merken, wie viel wohler du Dich an diesen Tagen fühlst. Dann wird vermutlich der Rest ganz automatisch laufen – und Deine Rebellin voller Freude voran!

Ich empfehle Dir, es langsam anzugehen, damit dies nicht wieder eine weitere „Diät“ ist, die Du für einen gewissen Zeitraum durchziehst, um dann wieder zurück in den „alten Trott zu verfallen“. Nein, idealer Weise entwickelst Du Dir hiermit neue Gewohnheiten, die Dir (besser Euch 😉 ) Spaß machen und die Du Dir behalten möchtest.

Hier findest Du noch mehr Infos und Anregungen für Rezepte: Clean-eating.de

Der Vierte Schritt

Und noch ein Schritt, bei dem es um Qualität geht. Jetzt geht es um biologisch und ökologisch sein! Denn wenn wir unsere Hormone natürlich regulieren wollen, dann ist das kein Luxus, sondern ein „Must“. Kaufen wir gängige Lebensmittel, laufen wir Gefahr, hier weitere so genannte Xeno-Hormone zu uns zu nehmen, die in Pestiziden und Herbiziden (auch Plastik, Weichspüler & Seifen) zu finden sind. Und die bringen unser Hormonsystem nicht nur aus der Balance, sondern schaden diesem nachhaltig.

Ganz besonders achtsam heißt es auch beim Fleisch, Fisch, Milchprodukt und Eier-Kauf zu sein. Denn Antibiotika und (wachstums-)Hormone, die diesen armen Tieren gegeben werden, finden sich dann auch wieder in unserer Nahrung. Dass wäre absolut kontraproduktiv. (ich will jetzt nicht noch den Topf aufmachen, wo es um Tierwohl und artgerechte Haltung geht, aber das will ich kurz angemerkt haben: Je natürlicher und artgerechter die Tiere gehalten werden, umso gesünder ist es auch für uns!)

Und wenn Du mal nicht das in Bio Qualität bekommst, was Du auf Deiner Einkaufsliste hast, dann vergewissere Dich, dass die Lebensmittel, die Du einkaufst auf der Liste der „Clean 15“ stehen. Das sind die Lebensmittel, die am wenigsten mit Pestiziden behandelt werden. Hier findest Du diese Liste – zusammen mit den „dirty dozen“ (den so zu sagen „giftigsten“ Lebensmitteln). Sie zu berücksichtigen, bei Deinen Einkäufen, das kann ich Dir nur ans Herz legen.

Der Fünfte Schritt

Nun wird optimiert. Dabei geht es darum das richtige Verhältnis zu finden. Wenn Du nun Deine Gerichte für Deine Hormonelle Balance planst und zubereitest, dann spielt es auch noch eine Rolle, welche Makro-Nährstoffe Du in welchem Verhältnis zu Dir nimmst. Das klingt jetzt komplizierter, als es ist. Wir reden hier von Kohlehydraten, Eiweiß und Fett.

Wenn Du weiter optimieren willst, um Deine Hormone natürlich zu regulieren, dann ist dieser Schritt nicht ganz unwichtig. Wenn wir jetzt also von Fetten sprechen, dann meinen wir die „guten Fette“. Gute Fette das sind die, die einen hohen Omega 3 Gehalt haben, wie Olivenöl, Avocado, Kokosöl, Fische und Nüsse. Sie spielen eine wirklich wichtige Rolle, wenn wir unsere Hormone wieder in Balance bringen wollen.

Eine Daumenregel für das richtige Verhältnis ist: Mehr gesunde Fette, eine mittlere Menge an Proteinen und wenig Kohlehydrate (dazu gehört auch zuckerhaltiges Obst) und ganz viel grünes Gemüse. So bist Du absolut optimal aufgestellt.

Hierzu kannst Du mehr in meinem Artikel Hormone in Balance – ein keto grüner Lifestyle lesen.

Veränderungen wahrnehmen

Wenn Du all diese Schritte für Dich umgesetzt bekommst, dann wirst Du bemerken, wie sich Dein Körper verändert. Die hartnäckigen Fettpölsterchen um Bauch, Hüfte und Oberschenkel werden jetzt endlich schmaler, Dein energetisches Niveau wird deutlich höher. Deine Hitzewallungen – solltest Du sie haben – werden deutlich nachlassen. Deine Libido wird wieder erwachen. Du wirst wieder jünger aussehen. Dich vitaler fühlen. Und mit der Zeit erleben, dass auch Symptome von Endometriose, Zysten, und Myome bis hin zu PMS und allem, was dazwischen liegt, sich verbessern können.

Aber vergiss nicht. Du bist Bio-individuell und all das sind Richtungen. Was für Dich wirklich funktioniert und zu Deinem gesündesten Lifestyle beiträgt, dass ist Deine Entdeckungsreise um Deine Hormone natürlich zu regulieren.

Wenn Du Dir für diese Entdeckungsreise einen Support wünscht, dann hast Du immer die Möglichkeit mich als Deine professionelle Begleiterin an Deine Seite zu holen. Ich helfe Dir gerne dabei.

Trete mit mir in Kontakt und vereinbare Deine kostenlose Health History Session mit mir.


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